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DRK KV Gütersloh e.V.

Eingetragen von Sebastian Brandt am 28.12.2013

Premiere im großzügig ausgebauten Dachgeschoss des Rhedaer Hauptbahnhofs. Erstmals haben dort am Samstag auf ihrer vorweihnachtlichen Dankeschön-Tour Bürgermeister Theo Mettenborg, die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Erbprinzessin Marissa zu Bentheim-Tecklenburg und der Präsident es DRK-Kreisverbands Heinz-Hermann Vollmer die Rettungswache des Roten Kreuzes besucht.

Seit dem 1. August verfügt sie am neuen Standort über Aufenthalts- und Büroflächen von 100 Quadratmetern. Hinzu kommen zwei Schlafstätten. Sieben Rettungsassistenten, 12 Sanitäter und 18 Helfer aus den Rotkreuzgemeinschaften Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Herzebrock-Clarholz und Verl sind von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 7 Uhr eingebunden in den Rettungsdienst der Stadt. Sie leisteten im auslaufenden Jahr ehrenamtlich 3946 Stunden. Zu meistern waren 406 Notalleinsatze (2012 waren es 324) und 38 (25) Krankentransporte. Hinzu kamen 51 (47) Fehleinsätze. Unter der Gesamtleitung des hauptamtlichen DRK-Kreisvorstands Günter Göpfert kümmern sich Markus Ruse (Herzebrock-Clarholz) um die Innere Organisation sowie Michael Ossenkemper (Rheda-Wiedenbrück) um Fahrzeuge und Personal.

Gut 15 Jahre befand sich die Rettungswache im ehemaligen Schwesternwohnheim des inzwischen aufgelösten früheren Evangelischen Krankenhauses Rheda. „Die hohen gesetzlichen .Anforderungen sind nur zu erfüllen, indem Kreisverband den Rettungsdienst als Gemeinschaftsaufgabe ansieht", sagt Göpfert. Vollmer unterstreicht, dass die neuen Räumlichkeiten nach langer Suche nur mit Unterstützung der Stadt hätten angemietet werden können. Dafür gebühre dem Bürgermeister Dank, weil das Bahnhofsgebäude sich im Besitz der Stadt befinde. Zuvor war dort Zebra, das Zentrum für Beratung und Begegnung von Arbeitslosen des Vereins Pro Arbeit untergebracht, der kleinere Räumlichkeiten gefunden habe. Vollmer zeigte sich vor allem dankbar für die Kooperation mit dem städtischen Rettungsdienst; denn nur so könnten die DRK-Helfer im praktischen Dienst Erfahrungen sammeln und seien nicht allein auf theoretische Kurse angewiesen.

Zurzeit teilt sich das Rote Kreuz einen Rettungstransportwagen mit der Feuerwehr. Der DRK-Präsident teilte mit, ein neues Fahrzeug sei bereits gekauft. Das alte habe nicht mehr dem neuesten Standard entsprochen. Soviel Lob in geballter Form bekomme in man in einem ganzen  Jahr nicht, fand Mettenborg. Die neue Herberge sei gefunden worden „im Zeichen des guten Miteinanders“ zwischen Rotem Kreuz und Stadt, versicherte der Bürgermeister.