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DRK KV Gütersloh e.V.

Eingetragen von Sebastian Brandt am 23.05.2013

Drei Fragen an den Schirmherrn zum „Tag des Roten Kreuzes“ am 25. Mai in der Stadt Gütersloh, Landrat Sven-Georg Adenauer.

Herr Adenauer! Welche Bedeutung hat das Deutsche Rote Kreuz für den Kreis Gütersloh?

Antwort: Das Deutsche Rote Kreuz mit seinen vielfältigen Aufgaben ist ein unverzichtbarer Partner des Kreises. Viele denken vielleicht zuerst an die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz, im Sanitätsdienst und an den Blutspendedienst. Aber auch mit seinen Kindertages- und Seniorenbegegnungsstätten, den Führerschein-Schulungen "Sofortmaßnahmen am Unfallort", den Ersthelferschulungen in Verwaltungen bis hin zum Integrationsdienst bearbeitet das DRK ein sehr breites Spektrum inmitten unserer Gesellschaft und für die Gesellschaft.

Frage: Lässt es sich Ihrer Meinung nach noch stärker in den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz einbinden?

Antwort: Im Bereich des Katastrophenschutzes gibt es im Kreis Gütersloh schon lange eine sehr gute und enge Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen, insbesondere mit  dem DRK. Diese Zusammenarbeit gilt es angesichts neuer Herausforderungen qualitativ zu festigen und auszubauen. Im Bereich des Rettungsdienstes ist das DRK schon jetzt – wie die weiteren im Kreisgebiet agierenden Hilfsorganisationen auch – unverzichtbar in das System der Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) eingebunden. Im übrigen Rettungsdienst, wo insbesondere in der Notfallrettung hohe qualitative Anforderungen zu akzeptablen Gebühren zu erfüllen sind, bleibt die derzeit gerade diskutierte Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen des EU-Vergaberechts abzuwarten.

Frage: Hatten Sie schon vor ihrem Antritt als Landrat im Kreis Gütersloh Kontakt zum Roten Kreuz?

Antwort: Nicht konkret und direkt. Aber das Deutsche Rote Kreuz war für mich immer ein Synonym für Helfen und Retten.